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Katzen beschäftigen: 12 einfache Ideen gegen Langeweile

Deine Katze liegt gelangweilt auf dem Sofa, läuft dir ständig hinterher oder startet plötzlich eine wilde Jagd durch die Wohnung? Gerade Wohnungskatzen brauchen neben Futter, Schlaf und Streicheleinheiten auch ausreichend Beschäftigung und Abwechslung.

Dabei muss Katzenbeschäftigung weder kompliziert noch teuer sein. Oft reichen schon wenige Minuten gemeinsames Spielen, ein Karton oder ein spannender Aussichtspunkt.

In diesem Ratgeber findest du 12 einfache Ideen, mit denen du deine Katze beschäftigen kannst – von gemeinsamen Jagdspielen bis zu kleinen Herausforderungen für den Kopf.

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Warum ist Beschäftigung für Katzen so wichtig?

Katzen verbringen zwar viele Stunden mit Schlafen und Dösen, benötigen während ihrer aktiven Phasen aber Möglichkeiten, natürliche Verhaltensweisen auszuleben.

Dazu gehören beispielsweise:

  • beobachten und lauern
  • anschleichen
  • jagen
  • springen und klettern
  • suchen und erkunden
  • kratzen
  • spielen

Besonders bei Wohnungskatzen ist die Umgebung deutlich überschaubarer als bei Freigängern. Deshalb können wir Menschen dafür sorgen, dass der Alltag trotzdem abwechslungsreich bleibt.

Wichtig ist dabei nicht, deine Katze stundenlang zu beschäftigen. Mehrere kurze Spieleinheiten über den Tag verteilt können bereits viel Abwechslung bieten.

1. Gemeinsam mit der Katzenangel spielen

Eine Katzenangel gehört zu den einfachsten Möglichkeiten, den natürlichen Jagdtrieb einer Katze anzusprechen. Federn, Stoffbänder oder kleine Spielzeuge bewegen sich dabei ähnlich wie potenzielle Beute.

Bewege die Angel nicht einfach dauerhaft vor dem Gesicht deiner Katze. Spannender wird das Spiel, wenn die vermeintliche Beute hinter einem Möbelstück verschwindet, kurz stillsteht und anschließend wieder davonhuscht.

So entstehen kleine Jagdsequenzen aus Beobachten, Anschleichen und Zuschlagen.

Amazon-Tipp: Eine Katzenangel mit austauschbaren Anhängern bietet verschiedene Spielmöglichkeiten und kann dadurch länger interessant bleiben.

Lass deine Katze zwischendurch ruhig erfolgreich „Beute machen“. Schließlich wäre eine Jagd, bei der das Ziel grundsätzlich unerreichbar bleibt, ziemlich frustrierend.

Katze spielt mit Katzenangel

2. Futter suchen statt nur aus dem Napf fressen

Warum sollte jedes Leckerli direkt im Napf landen?

Verstecke kleine Portionen Trockenfutter oder geeignete Leckerlis an unterschiedlichen Stellen in der Wohnung. Deine Katze muss anschließend ihre Nase und ihren Entdeckergeist einsetzen.

Beginne mit einfachen Verstecken und steigere den Schwierigkeitsgrad langsam.

Du kannst beispielsweise ein Leckerli hinter einem Stuhlbein, auf einer niedrigen Kratzbaumebene oder in einem geeigneten Spielzeug verstecken.

Wichtig: Verstecke Futter nur an sicheren und hygienischen Stellen und berücksichtige die verwendeten Leckerlis bei der täglichen Futtermenge.

3. Intelligenzspielzeug ausprobieren

Nicht nur Bewegung kann Katzen beschäftigen. Auch kleine Denkaufgaben sorgen für Abwechslung.

Bei sogenannten Fummelbrettern oder Intelligenzspielzeugen muss die Katze beispielsweise Leckerlis aus Vertiefungen, Schiebern oder anderen Elementen herausbekommen.

Gerade am Anfang sollte die Aufgabe nicht zu schwierig sein. Deine Katze soll herausfinden können, wie sie zum Ziel kommt.

Amazon-Tipp: Ein Fummelbrett bzw. Intelligenzspielzeug für Katzen eignet sich hervorragend für kleine Futtersuchspiele.

Manche Katzen verstehen das Prinzip innerhalb weniger Minuten. Andere brauchen etwas länger. Gib deiner Katze die Zeit, die sie benötigt.

Katze spielt mit Fummelbrett

4. Kartons werden zum Abenteuerspielplatz

Du hast ein neues Katzenbett gekauft und deine Katze interessiert sich mehr für den Versandkarton?

Willkommen im Leben mit Katzen.

Aus einfachen Kartons lassen sich hervorragende Beschäftigungsmöglichkeiten bauen. Schneide beispielsweise mehrere Ein- und Ausgänge hinein und verbinde verschiedene Kartons miteinander.

Schon entsteht eine kleine Katzenburg.

Du kannst darin Spielzeug oder einzelne Leckerlis verstecken und deine Katze selbst entdecken lassen, was es zu finden gibt.

Achte darauf, Klebeband, Klammern und andere potenziell gefährliche Teile vorher zu entfernen.

5. Spielzeugbälle durch die Wohnung jagen

Kleine Bälle sind ein Klassiker unter den Katzenspielzeugen. Besonders interessant sind Modelle, die unregelmäßig rollen oder beim Bewegen leise Geräusche erzeugen.

Auf glatten Böden können Katzen einem Ball hervorragend hinterherjagen.

Noch spannender wird es, wenn der Ball gelegentlich unter einem Stuhl oder hinter einem Karton verschwindet.

Amazon-Tipp: Ein Katzenspielzeug-Set mit unterschiedlichen Bällen bringt mehr Abwechslung als immer dasselbe Spielzeug.

Achte beim Kauf darauf, dass die einzelnen Teile ausreichend groß und stabil sind und sich keine Kleinteile leicht lösen können.

Katze spielt mit einem Ball

6. Einen spannenden Fensterplatz schaffen

Manchmal besteht die beste Beschäftigung einfach darin, die Welt zu beobachten.

Ein sicherer Fensterplatz bietet deiner Katze ständig wechselnde Eindrücke: Menschen laufen vorbei, Vögel fliegen durch den Garten, Autos fahren entlang oder Blätter bewegen sich im Wind.

Ein Kratzbaum oder eine geeignete Liegefläche am Fenster kann deshalb schnell zum Lieblingsplatz werden.

Amazon-Tipp: Eine Fensterliege für Katzen kann insbesondere dann interessant sein, wenn direkt am Fenster keine andere erhöhte Liegefläche vorhanden ist.

Wichtig: Geöffnete oder gekippte Fenster können für Katzen gefährlich sein. Sorge deshalb immer für eine entsprechende Sicherung.

7. Tunnel zum Spielen und Verstecken

Katzentunnel verbinden gleich mehrere interessante Dinge: Die Katze kann sich verstecken, hindurchrennen, lauern und aus dem Tunnel heraus ein Spielzeug „überfallen“.

Besonders lustig wird es, wenn du eine Katzenangel langsam am Ausgang vorbeiziehst.

Viele Tunnel lassen sich nach dem Spielen zusammenfalten und platzsparend verstauen.

Amazon-Tipp: Ein faltbarer Katzentunnel mit mehreren Eingängen bietet zusätzliche Möglichkeiten zum Verstecken und Spielen.

Du kannst den Tunnel außerdem regelmäßig an einer anderen Stelle aufbauen. Schon die neue Position kann ihn wieder interessanter machen.

8. Klettermöglichkeiten anbieten

Katzen nutzen ihre Umgebung nicht nur auf dem Boden. Viele Tiere lieben erhöhte Plätze, von denen aus sie alles beobachten können.

Ein großer Kratzbaum bietet beispielsweise verschiedene Ebenen zum Klettern, Ruhen und Beobachten.

Wer ausreichend Platz und geeignete Wände hat, kann die Umgebung zusätzlich mit stabilen Katzenstufen oder Wandliegen erweitern.

Amazon-Tipp: Ein mehrstöckiger Kratzbaum mit verschiedenen Liegeflächen kombiniert Klettern, Kratzen, Spielen und Schlafen.

Alle Kletterelemente müssen stabil befestigt und für das Gewicht deiner Katze geeignet sein.

Ein Kratzbaum

9. Spielzeug regelmäßig austauschen

Mehr Spielzeug bedeutet nicht automatisch mehr Beschäftigung.

Liegt dasselbe Spielzeug wochenlang an derselben Stelle, kann es seinen Reiz verlieren.

Eine einfache Lösung ist die Spielzeugrotation.

Stelle deiner Katze beispielsweise nur einige Spielzeuge gleichzeitig zur Verfügung. Nach einigen Tagen räumst du einen Teil davon weg und holst andere hervor.

Ein bereits bekanntes Spielzeug kann nach einer Pause plötzlich wieder spannend sein.

So benötigst du nicht ständig neues Katzenspielzeug und sorgst trotzdem regelmäßig für Abwechslung.

10. Rascheltüten und Papier – aber bitte sicher

Papier kann für manche Katzen faszinierend sein. Ein großes Stück Packpapier auf dem Boden lädt zum Verstecken, Rascheln und Erkunden ein.

Auch Papierkugeln können zum Spielen verwendet werden, sofern sie groß genug sind und deine Katze sie nicht verschlucken kann.

Bei Tüten ist dagegen Vorsicht geboten.

Plastiktüten gehören nicht zum Katzenspielzeug. Auch Taschen oder Tüten mit Griffen können problematisch sein, wenn sich die Katze darin verfängt.

Wenn du eine Papiertüte verwendest, entferne vorher die Henkel und lass deine Katze damit nicht unbeaufsichtigt spielen.

11. Kleine Jagdspiele in den Alltag integrieren

Beschäftigung muss nicht immer mit gekauftem Spielzeug stattfinden.

Du kannst beispielsweise ein geeignetes Spielzeug langsam hinter einer Ecke verschwinden lassen. Deine Katze sieht nur für einen Moment die vermeintliche „Beute“ und muss herausfinden, wohin sie verschwunden ist.

Auch eine Spielzeugmaus kann für solche Jagdspiele verwendet werden.

Amazon-Tipp: Kleine Spielzeugmäuse für Katzen eignen sich gut zum Werfen, Verstecken und Hinterherjagen.

Verwende niemals deine Hände oder Füße als Beute. Deine Katze sollte lernen, dass Spielzeug zum Jagen da ist – nicht menschliche Finger.

12. Neue Gerüche und Gegenstände entdecken lassen

Katzen sind neugierige Tiere. Schon kleine Veränderungen können interessant sein.

Ein neuer Karton, eine umgestellte Decke oder ein unbekannter Gegenstand kann ausgiebig untersucht werden.

Du kannst deshalb gelegentlich sichere neue Gegenstände in die gewohnte Umgebung integrieren und deine Katze selbst entscheiden lassen, ob sie diese erkunden möchte.

Auch geeignetes Katzenspielzeug mit Katzenminze oder Baldrian kann für manche Katzen interessant sein.

Wir hatten unseren Katzen mal einen zappelnden Spielzeugfisch gegeben. Leider war ihnen das Gezappel nicht geheuer und sie hatten Angst davor. Wenn der Fisch nicht gezappelt hat, war es dann doch okay und sie haben mit dem Fisch gespielt.

Amazon-Tipp: Ein Katzenspielzeug mit Katzenminze kann eine zusätzliche Abwechslung darstellen. Nicht jede Katze reagiert allerdings gleich darauf.

Gib deiner Katze neue Dinge immer freiwillig zum Erkunden und zwinge sie nicht zur Interaktion.

Wie lange sollte man täglich mit einer Katze spielen?

Eine allgemeingültige Minutenzahl gibt es nicht. Alter, Persönlichkeit, Gesundheitszustand und Aktivitätsniveau unterscheiden sich von Katze zu Katze.

Mehrere kurze Spielphasen können besser funktionieren als eine sehr lange Einheit.

Beobachte dabei deine Katze. Verliert sie das Interesse, zieht sich zurück oder möchte lieber schlafen, sollte die Spielrunde beendet werden.

Gerade bei sehr jungen und aktiven Katzen können dagegen mehrere Spieleinheiten über den Tag verteilt sinnvoll sein.

Beschäftigung muss nicht teuer sein

Einer der wichtigsten Punkte: Eine abwechslungsreiche Katzenhaltung hängt nicht davon ab, möglichst viel Katzenspielzeug zu kaufen.

Ein Karton, Packpapier oder ein selbst gestaltetes Futtersuchspiel kann genauso spannend sein wie gekauftes Spielzeug.

Gekaufte Produkte können den Alltag sinnvoll ergänzen – besonders Katzenangeln, Fummelbretter, Tunnel und Klettermöglichkeiten bieten viele Einsatzmöglichkeiten.

Die Mischung macht den Unterschied.

Sicherheit beim Katzenspielzeug

Kontrolliere Spielzeug regelmäßig auf Beschädigungen.

Besonders Schnüre, Federn, Gummibänder und kleine Teile können problematisch werden, wenn sie abgebissen und verschluckt werden.

Katzenangeln und Spielzeuge mit langen Schnüren sollten nach dem gemeinsamen Spielen sicher verstaut werden.

Elektronisches Spielzeug sollte ebenfalls entsprechend der Herstellerangaben verwendet werden.

Wenn du dir bei einem Gegenstand nicht sicher bist, solltest du ihn lieber nicht als Katzenspielzeug einsetzen.

Fazit: Kleine Ideen sorgen für große Abwechslung

Eine Katze zu beschäftigen bedeutet nicht, sie den ganzen Tag zu unterhalten.

Viel wichtiger ist eine Umgebung, in der sie ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen kann: beobachten, jagen, suchen, klettern, kratzen und natürlich ausgiebig schlafen.

Katzenangeln, Fummelbretter und Tunnel können dabei genauso hilfreich sein wie einfache Kartons oder ein spannender Fensterplatz.

Probiere verschiedene Möglichkeiten aus und beobachte, was deiner Katze am meisten Spaß macht. Schließlich hat jede Katze ihre ganz eigenen Vorlieben.

Und manchmal bleibt trotz einer großen Auswahl an Spielzeug am Ende doch wieder der Versandkarton der absolute Favorit.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

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