Eine Futterumstellung kann viele Gründe haben: Deine Katze wird erwachsen, du möchtest von Trocken- auf Nassfutter wechseln oder ein bisheriges Futter wird nicht mehr vertragen oder ist nicht verfügbar.
Katzen sind bei Futter oft sehr sensibel. Deshalb sollte eine Umstellung möglichst ruhig und schrittweise erfolgen. So hat deine Katze Zeit, sich an Geruch, Geschmack und Konsistenz des neuen Futters zu gewöhnen.
Warum eine langsame Umstellung sinnvoll ist
Ein plötzlicher Wechsel kann dazu führen, dass deine Katze das neue Futter ablehnt oder mit einer empfindlichen Verdauung reagiert. Manche Katzen sind außerdem sehr auf ihr gewohntes Futter geprägt und brauchen länger, bis sie etwas Neues akzeptieren.
Geduld ist deshalb wichtiger als Tempo. Bei gesunden Katzen kann eine Umstellung häufig über etwa sieben bis zehn Tage gelingen. Empfindliche, wählerische oder gesundheitlich vorbelastete Katzen benötigen oft mehr Zeit.
Vor dem Start: Das neue Futter prüfen

Bevor du das Futter wechselst, prüfe, ob es zum Alter und den individuellen Bedürfnissen deiner Katze passt. Katzenkinder, erwachsene Katzen, Senioren und Tiere mit bestimmten Erkrankungen können unterschiedliche Anforderungen haben.
Bei einer medizinisch notwendigen Diät oder einer bekannten Erkrankung solltest du die Umstellung immer mit einer Tierarztpraxis abstimmen.
Achte außerdem darauf, dass das neue Futter als Alleinfuttermittel für Katzen geeignet ist. So ist sichergestellt, dass es die wichtigen Nährstoffe für den täglichen Bedarf enthält.
Schritt 1: Das neue Futter getrennt anbieten
Viele Katzen mögen es nicht, wenn neues und altes Futter direkt miteinander vermischt wird. Stelle deshalb zunächst eine kleine Menge des neuen Futters in einem separaten Napf neben das gewohnte Futter.
So kann deine Katze in Ruhe daran riechen und selbst entscheiden, ob sie probieren möchte.
Lass das neue Futter nicht stundenlang stehen, insbesondere Nassfutter. Entferne Reste nach einer angemessenen Zeit und biete beim nächsten Fressen wieder eine kleine frische Portion an.
Schritt 2: Kleine Mengen einführen
Frisst deine Katze das neue Futter, kannst du die Menge langsam erhöhen. Ein möglicher Ablauf sieht so aus:
- Tage 1 bis 2: etwa 75 % bisheriges Futter und 25 % neues Futter
- Tage 3 bis 4: etwa 50 % bisheriges Futter und 50 % neues Futter
- Tage 5 bis 6: etwa 25 % bisheriges Futter und 75 % neues Futter
- Ab Tag 7: vollständig neues Futter
Dieser Plan ist nur eine Orientierung. Wenn deine Katze empfindlich reagiert oder das neue Futter nur zögerlich frisst, bleibe einfach länger bei einem Schritt.
Schritt 3: Katze und Verdauung beobachten
Während der Umstellung solltest du deine Katze genau beobachten. Achte darauf, ob sie normal frisst, trinkt und sich wie gewohnt verhält.
Auch die Katzentoilette kann Hinweise geben. Weicher Kot, Durchfall, Erbrechen oder deutliche Veränderungen im Verhalten können ein Zeichen sein, dass die Umstellung zu schnell erfolgt oder das Futter nicht gut vertragen wird.
Dann ist es sinnvoll, einen Schritt zurückzugehen und langsamer weiterzumachen. Bei starken, wiederholten oder anhaltenden Beschwerden solltest du tierärztlichen Rat einholen.
Was tun, wenn die Katze das neue Futter nicht mag?

Manche Katzen brauchen deutlich länger, bis sie ein neues Futter akzeptieren. Druck und Zwang helfen dabei nicht.
Diese Ideen können unterstützen:
- Das neue Futter in kleinen Portionen frisch anbieten
- Einen ruhigen Futterplatz wählen
- Gewohnte Fütterungszeiten beibehalten
- Einen sauberen Napf verwenden
- Das neue Futter zunächst getrennt neben dem vertrauten Futter anbieten
- Die Umstellung verlangsamen
Vermeide es, deine Katze absichtlich hungern zu lassen, damit sie das neue Futter frisst. Frisst sie auffällig wenig oder gar nicht, solltest du zeitnah eine Tierarztpraxis kontaktieren.
Von Trockenfutter auf Nassfutter wechseln
Der Wechsel von Trocken- auf Nassfutter kann für manche Katzen eine größere Umstellung sein, weil sich Geruch und Konsistenz deutlich unterscheiden.
Beginne mit einer kleinen Menge Nassfutter in einem separaten Napf. Manche Katzen akzeptieren es besser, wenn es nicht direkt aus dem Kühlschrank kommt, sondern Zimmertemperatur hat.
Auch hier gilt: Das Tempo bestimmt deine Katze. Es ist in Ordnung, wenn der Wechsel länger dauert.
Leckerlis bei der Futterumstellung beachten
Leckerlis sollten während der Umstellung nicht zu viel Raum einnehmen. Sonst kann es schwieriger werden zu erkennen, ob deine Katze das neue Hauptfutter wirklich akzeptiert.
Wenn du Leckerlis gibst, bleibe möglichst bei vertrauten Sorten und rechne sie bei der täglichen Futtermenge mit ein.
Wann sollte eine Tierarztpraxis eingeschaltet werden?
Hole zeitnah tierärztlichen Rat ein, wenn deine Katze:
- das Futter vollständig verweigert
- deutlich weniger frisst als sonst
- wiederholt erbricht oder Durchfall hat
- sehr schlapp wirkt oder Schmerzen zeigen könnte
- bereits eine Erkrankung hat oder Diätfutter benötigt
Bei Katzen sollte eine deutliche Futterverweigerung immer ernst genommen werden.
Fazit: Langsam, ruhig und aufmerksam
Eine gelungene Futterumstellung braucht Geduld. Biete das neue Futter zunächst getrennt an, erhöhe die Menge langsam und beobachte deine Katze aufmerksam.
Nicht jede Katze akzeptiert neues Futter nach wenigen Tagen. Mit kleinen Schritten, einem ruhigen Futterplatz und ohne Druck gelingt der Wechsel häufig deutlich entspannter.
Eine Futterumstellung kann viele Gründe haben: Deine Katze wird erwachsen, du möchtest von Trocken- auf Nassfutter wechseln oder ein bisheriges Futter wird nicht mehr vertragen oder ist nicht verfügbar.
Katzen sind bei Futter oft sehr sensibel. Deshalb sollte eine Umstellung möglichst ruhig und schrittweise erfolgen. So hat deine Katze Zeit, sich an Geruch, Geschmack und Konsistenz des neuen Futters zu gewöhnen.
Warum eine langsame Umstellung sinnvoll ist
Ein plötzlicher Wechsel kann dazu führen, dass deine Katze das neue Futter ablehnt oder mit einer empfindlichen Verdauung reagiert. Manche Katzen sind außerdem sehr auf ihr gewohntes Futter geprägt und brauchen länger, bis sie etwas Neues akzeptieren.
Geduld ist deshalb wichtiger als Tempo. Bei gesunden Katzen kann eine Umstellung häufig über etwa sieben bis zehn Tage gelingen. Empfindliche, wählerische oder gesundheitlich vorbelastete Katzen benötigen oft mehr Zeit.
Vor dem Start: Das neue Futter prüfen
Bevor du das Futter wechselst, prüfe, ob es zum Alter und den individuellen Bedürfnissen deiner Katze passt. Katzenkinder, erwachsene Katzen, Senioren und Tiere mit bestimmten Erkrankungen können unterschiedliche Anforderungen haben.
Bei einer medizinisch notwendigen Diät oder einer bekannten Erkrankung solltest du die Umstellung immer mit einer Tierarztpraxis abstimmen.
Achte außerdem darauf, dass das neue Futter als Alleinfuttermittel für Katzen geeignet ist. So ist sichergestellt, dass es die wichtigen Nährstoffe für den täglichen Bedarf enthält.
Schritt 1: Das neue Futter getrennt anbieten
Viele Katzen mögen es nicht, wenn neues und altes Futter direkt miteinander vermischt wird. Stelle deshalb zunächst eine kleine Menge des neuen Futters in einem separaten Napf neben das gewohnte Futter.
So kann deine Katze in Ruhe daran riechen und selbst entscheiden, ob sie probieren möchte.
Lass das neue Futter nicht stundenlang stehen, insbesondere Nassfutter. Entferne Reste nach einer angemessenen Zeit und biete beim nächsten Fressen wieder eine kleine frische Portion an.
Schritt 2: Kleine Mengen einführen
Frisst deine Katze das neue Futter, kannst du die Menge langsam erhöhen. Ein möglicher Ablauf sieht so aus:
- Tage 1 bis 2: etwa 75 % bisheriges Futter und 25 % neues Futter
- Tage 3 bis 4: etwa 50 % bisheriges Futter und 50 % neues Futter
- Tage 5 bis 6: etwa 25 % bisheriges Futter und 75 % neues Futter
- Ab Tag 7: vollständig neues Futter
Dieser Plan ist nur eine Orientierung. Wenn deine Katze empfindlich reagiert oder das neue Futter nur zögerlich frisst, bleibe einfach länger bei einem Schritt.
Schritt 3: Katze und Verdauung beobachten
Während der Umstellung solltest du deine Katze genau beobachten. Achte darauf, ob sie normal frisst, trinkt und sich wie gewohnt verhält.
Auch die Katzentoilette kann Hinweise geben. Weicher Kot, Durchfall, Erbrechen oder deutliche Veränderungen im Verhalten können ein Zeichen sein, dass die Umstellung zu schnell erfolgt oder das Futter nicht gut vertragen wird.
Dann ist es sinnvoll, einen Schritt zurückzugehen und langsamer weiterzumachen. Bei starken, wiederholten oder anhaltenden Beschwerden solltest du tierärztlichen Rat einholen.

Was tun, wenn die Katze das neue Futter nicht mag?
Manche Katzen brauchen deutlich länger, bis sie ein neues Futter akzeptieren. Druck und Zwang helfen dabei nicht.
Diese Ideen können unterstützen:
- Das neue Futter in kleinen Portionen frisch anbieten
- Einen ruhigen Futterplatz wählen
- Gewohnte Fütterungszeiten beibehalten
- Einen sauberen Napf verwenden
- Das neue Futter zunächst getrennt neben dem vertrauten Futter anbieten
- Die Umstellung verlangsamen
Vermeide es, deine Katze absichtlich hungern zu lassen, damit sie das neue Futter frisst. Frisst sie auffällig wenig oder gar nicht, solltest du zeitnah eine Tierarztpraxis kontaktieren.
Von Trockenfutter auf Nassfutter wechseln
Der Wechsel von Trocken- auf Nassfutter kann für manche Katzen eine größere Umstellung sein, weil sich Geruch und Konsistenz deutlich unterscheiden.
Beginne mit einer kleinen Menge Nassfutter in einem separaten Napf. Manche Katzen akzeptieren es besser, wenn es nicht direkt aus dem Kühlschrank kommt, sondern Zimmertemperatur hat.
Auch hier gilt: Das Tempo bestimmt deine Katze. Es ist in Ordnung, wenn der Wechsel länger dauert.
Leckerlis bei der Futterumstellung beachten
Leckerlis sollten während der Umstellung nicht zu viel Raum einnehmen. Sonst kann es schwieriger werden zu erkennen, ob deine Katze das neue Hauptfutter wirklich akzeptiert.
Wenn du Leckerlis gibst, bleibe möglichst bei vertrauten Sorten und rechne sie bei der täglichen Futtermenge mit ein.
Wann sollte eine Tierarztpraxis eingeschaltet werden?
Hole zeitnah tierärztlichen Rat ein, wenn deine Katze:
- das Futter vollständig verweigert
- deutlich weniger frisst als sonst
- wiederholt erbricht oder Durchfall hat
- sehr schlapp wirkt oder Schmerzen zeigen könnte
- bereits eine Erkrankung hat oder Diätfutter benötigt
Bei Katzen sollte eine deutliche Futterverweigerung immer ernst genommen werden.
Fazit: Langsam, ruhig und aufmerksam
Eine gelungene Futterumstellung braucht Geduld. Biete das neue Futter zunächst getrennt an, erhöhe die Menge langsam und beobachte deine Katze aufmerksam.
Nicht jede Katze akzeptiert neues Futter nach wenigen Tagen. Mit kleinen Schritten, einem ruhigen Futterplatz und ohne Druck gelingt der Wechsel häufig deutlich entspannter.
